SPD fordert mehr Geld für Studentenwerke in Bayern

Die hochschulpolitische Sprecherin Isabell Zacharias (links) und die Geschäftsführerin des Studentenwerks München, Ursula Wurzer-Fastnacht.

09. Juli 2018

Hochschulpolitische Sprecherin Isabell Zacharias: Soziale Infrastruktur muss wachsen - acht Millionen mehr - Wohnen und Beratung von Studierenden im Fokus

Die SPD-Landtagsfraktion fordert mehr Geld für die bayerischen Studentenwerke, die seit Jahren am finanziellen Limit arbeiten. Im aktuellen Nachtragshaushalt sollen die Zuschüsse um acht Millionen auf rund 19 Millionen erhöht werden. "Die Studentenwerke arbeiten seit langem am finanziellen Limit. Jetzt ist die Belastungsgrenze erreicht", sagte SPD-Hochschulsprecherin Isabell Zacharias heute (9. Juli) bei einer Pressekonferenz im Bayerischen Landtag.

Zacharias bezeichnet es als großen Fehler der Staatsregierung, 18.000 neue Studienplätze anzukündigen und nicht zugleich die Studieninfrastruktur ausreichend zu finanzieren. Angesichts explodierender Mieten in den Ballungsräumen sei es besonders wichtig, Wohnheime zu bauen, fordert die Münchner Abgeordnete. „Wenn es mehr Studienplätze gibt, müssen auch die Studentenwerke mitwachsen. Sie leisten unverzichtbaren wirtschaftlichen, sozialen, gesundheitlichen und kulturellen Beitrag zur Förderung der Studierenden. An der Erhöhung der Zuschüsse führt kein Weg vorbei“, erklärt die hochschulpolitische Sprecherin Isabell Zacharias.

Die Geschäftsführerin des Münchner Studentenwerks, Ursula Wurzer-Fastnacht, appelliert an die Staatsregierung, die Zuschüsse für studentisches Wohnen zu erhöhen und geeignete Grundstücke für den Bau von Wohnheimen bereitzustellen. Wurzer-Fastnacht wünscht sich zudem Zuschüsse zum Beratungsangebot, das verstärkt nachgefragt und bisher von den Studentenwerken selbst finanziert wird. Das Handout zur Pressekonferenz finden Sie hier.

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